Corona-Krisenstab der Stadt Köln – Corona-Protokolle
Bastian Barucker (Corona-Protokolle.net), 29. März 2026
Der Corona-Krisenstab der Stadt Köln tagte vom 4. März 2020 bis zum 20. Januar 2023 in 203 Sitzungen. Die dabei entstandenen Protokolle haben mit Anlagen einen Umfang von etwas über 12.000 Seiten.
Der Kölner Bürger René Röderstein hat die Protokolle, die teilweise geschwärzt sind, über seine am 29. März 2024 gestellte Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) nach zwei Jahren des Bemühens am 27. März 2026 erhalten (in vier Tranchen als ZIP-Datei mit rund 1,32 GB Daten) und uns zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.
Unterstützt wurde Herr Röderstein dabei von der BSW-Gruppe im Rat der Stadt Köln, worüber diese am 30. März 2026 in einer Pressemitteilung informierte. (…) (Ganzen Beitrag lesen)
Bürgerentscheid Olympia: Diese Empfehlungen geben Kölns Ratsfraktionen und OB Burmester
„Die zwei Ratsmitglieder von BSW sind wegen eines ihrer Ansicht nach zu hohen finanzielle Risikos gegen die Kölner Olympiabewerbung.“
„Der Oberbürgermeister und vier von sieben Fraktionen raten Kölns Bürgerinnen und Bürgern zu einem „Ja“ zu Olympia, das sind CDU, SPD, FDP/Kölner Stadtgesellschaft und Volt. Eines von zwei der Partei-Ratsmitgliedern ist ebenfalls dafür.“
„Ein „Nein“ empfehlen drei Fraktionen, die von Linke, AfD und BSW, sowie das zweite Partei-Ratsmitglied und das eine Ratsmitglied von Gut und Klimafreunde. Die Grünen als personell stärkste Fraktione geben keine klare Wahlempfehlung, sie bitten darum, „die Chancen und Risiken einer Olympiabewerbung sorgfältig abzuwägen“.“
„In den von der Stadt Köln versandten Wahlunterlagen findet sich ein QR-Code, der zu einer digitalen Informationsbroschüre führt, in der die Kölner Ratsfraktionen und Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) ihre Argumente für oder gegen Olympia in Köln darlegen und Wahlempfehlungen abgeben. Die Broschüre liegt auch als gedruckte Version in den Bezirksämtern der Stadt aus.“
So haben die Kleinparteien im Kampf um den Kölner Stadtrat abgeschnitten
„Knapp zwei Prozent ist natürlich bei weitem nicht das Ergebnis, was wir uns gewünscht haben“, sagte Spitzenkandidat Guido Spinnen. „Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und dafür sorgen, dass das BSW auch kommunal bekannter wird.“
„Der Kreisverband in Köln war erst Mitte August gegründet worden. Bei der Bundestagswahl hatte das BSW in der Stadt noch 3,95 Prozent geholt – ein Wert, den man mindestens auch bei der Kommunalwahl anpeilte. Immerhin reichen die knapp zwei Prozent nun für zwei Sitze im Rat.“
