BSW kritisiert Rotstift bei Inklusion

Die BSW-Ratsgruppe kritisiert die Kürzungen in der personellen Ausstattung der Gesamtschule Holweide. Wir unterstützen den Protest der Schulgemeinschaft gegen die Streichung von fünf Stellen im Bundesfreiwilligendienst und einer Stelle in der Schülerbibliothek. Auch ausbleibende Neubesetzungen bedrohen die herausragende Inklusionsarbeit der Schule.

Christina Ristig, Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, äußerte sich wie folgt zu den Kürzungen:

„Ich betrachte die geplanten Sparmaßnahmen an der Gesamtschule Holweide mit tiefem Befremden. Wieder einmal wird in dieser Stadt der Rotstift bei den Schwächsten angesetzt: 

Bei unseren Kindern und bei der schulischen Inklusion.

Die Streichung von fünf unverzichtbaren Freiwilligenstellen, der jahrelange Leerstand bei den Therapiestellen und der drohende Abzug des Personals aus der Schülerbibliothek sind kein Ausdruck verantwortungsvoller Haushaltspolitik. Es ist der Versuch, Haushaltslöcher auf dem Rücken von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zu stopfen. Hier werden bewährte Inklusionsstrukturen an einer Kölner Vorzeigeschule mutwillig zerschlagen.Inklusion und Chancengleichheit darf es nicht nur nach Kassenlage geben. 

Ich fordere die Verwaltung auf, diese unsozialen Kürzungen umgehend zurückzunehmen.“

Kontakt und Anregungen gerne per Mail an unser Ratsbüro: bsw-ratsgruppe@staddt-koeln.de