Die BSW-Ratsgruppe unterstützt den Antrag des Nicolaus-August-Otto-Berufskollegs auf Einrichtung eines gymnasialen Bildungsgangs mit Schwerpunkt Fahrzeugtechnik
Christina Ristig, Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Schule und Weiterbildung, sieht in der Einrichtung eines beruflichen Gymnasialzweigs eine sinnvolle Ergänzung der Kölner Bildungslandschaft. Zu dem nun dem Bildungsausschuss vorliegenden Antrag des Berufskollegs nahm sie wie folgt Stellung für die BSW-Gruppe im Rat der Stadt Köln:
„Ich bin davon überzeugt, dass wir am Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg ein solches Berufliches Gymnasium für Fahrzeugtechnik brauchen. Die Nachfrage von Familien und Betrieben aus der Region ist seit Jahren hoch. Dies zeigt sich auch an der vor zwei Jahren eingerichteten Fachoberschule 11/12, für die aktuell rund 60 Anmeldungen bzw. Interessensbekundungen für eine Klasse vorliegen. Das Interesse ist also da.
Wichtig ist mir dabei: Das Berufliche Gymnasium steht nicht in Konkurrenz zur dualen Ausbildung. Im Gegenteil: Man schafft einfach einen zusätzlichen Weg für technikbegeisterte Jugendliche, die das Abitur machen wollen, aber eben mit klarem Praxisbezug. Dies eröffnet technisch interessierten Jugendlichen einen weiteren Bildungsweg zur Allgemeinen Hochschulreife mit anschließender Ausbildung oder Studium. Erfahrungen aus der Fachoberschule zeigen zudem, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler nach vertiefter beruflicher Orientierung bewusst den Weg in eine Ausbildung wählt.
Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an technisch qualifizierten Fachkräften stellt die Einrichtung eines Beruflichen Gymnasiums eine sinnvolle Ergänzung der Kölner Bildungslandschaft dar. Das Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg der Stadt Köln ist das größte Berufskolleg für Fahrzeugtechnik und Verkehrswesen in NRW und damit ein idealer Standort für einen gymnasialen Zweig.
